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XXVIII. Parteitag der Kommunistischen Partei Deutschlands

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 k-p-d-logo-rssKampf für die Stärkung der Partei und die Festigung ihrer Reihen“

Unter dieser Losung führte die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) am 30. November 2013 in Berlin ihren 28. Parteitag durch. Wir berichten an dieser Stelle nur kurz über Ergebnisse des Parteitags und verweisen unsere Genossinnen und Genossen, unsere Sympathisantinnen und Sympathisanten auf den ausführlicheren Bericht in der nächsten Ausgabe von „Die Rote Fahne“, die wegen des Parteitages erst in der nächsten Woche erscheinen wird.

Die Delegierten des Parteitages wählten unseren Genossen Torsten Schöwitz (Erfurt) zum neuen Vorsitzenden der Partei, zum stellvertretenden Vorsitzenden Genossen Dieter Rolle (Zeitz).

In ihrem politischen Rechenschaftsbericht, den die beiden Genossen in ihren Eigenschaften als Vorsitzender bzw. amtierender Vorsitzender gemeinsam dem Parteitag vortrugen, zeichneten sie das düstere Bild nach, das die gegenwärtige gesellschaftliche Situation in Deutschland, aber auch weltweit im wesentlichen bestimmt:

  • Die ökonomische Krise verschärft sich weiter, imperialistische Verteilungskämpfe um sich verknappende Ressourcen und geostrategische Vorteile spitzen sich zu, Deutschland übernimmt immer deutlicher die Rolle der hegemonialen Macht in Europa.

  • Die Arbeiterklasse soll erneut die Lasten der Krise tragen, die das rücksichtslose und auf Ausbeutung und Gewinnmaximierung basierende System verursacht hat.

  • Die Repression im Innern gegen die Kritiker dieses ausbeuterischen Systems nimmt ständig zu, das „kulturelle“ und politische Klima ist immer deutlicher geprägt von Antikommunismus, Revisionismus und bewußter Geschichtsfälschung.

  • Die bürgerlichen Medien in ihrer den Mächtigen dienenden Funktion verfestigen antikommunistische und geschichtsverfälschende Einstellungen und machen unseren Kampf nicht leichter.

    Es gilt, diesen Verhältnissen und den Herrschenden, die sie verursachen, eine konstruktive und kritische Kraft entgegenzusetzen – und zu zeigen, daß diese kapitalistische Gesellschaft nicht „alternativlos“ ist.

Wir wissen: In einem gesellschaftlichen Klima, in dem der Klassenkampf sich immer mehr verschärft, ist es für Kommunisten und besonders die KPD um so wichtiger, Gesicht zu zeigen, sich also sichtbar und wahrnehmbar in die politischen Auseinandersetzungen einzumischen.Dazu gehört auch das Bemühen um die Fortsetzung unserer Arbeit um die Einheit der Kommunisten mit marxistisch-leninistischem Programm. In diesem Sinne setzt die KPD ihre Beschlüsse vom 27. Parteitag, die Beschlüsse des Bundesweiten Treffens vom 9. Juni 2012 und die daraus entwickelten Aktivitäten kontinuierlich und konsequent fort.

Dieses Ziel bleibt ein Schwerpunkt der politischen Arbeit der KPD – es steht gleichberechtigt neben der großen Aufgabe, in Zeiten des sich verschärfenden Klassenkampfs und in der Atmosphäre eines weiter wachsenden Antikommunismus die Partei kontinuierlich zu stärken und ihre Kampfkraft zu festigen.

Im ebenfalls neu gewählten Zentralkomitee werden künftig 21 Genossinnen und Genossen ihre politische Arbeit wahrnehmen. Im neuen Sekretariat arbeiten künftig sechs Genossinnen und Genossen. Weiterhin wurden die Mitglieder der Zentralen Kontroll- und Schiedskommission sowie der Zentralen Finanzrevisionskommission gewählt.

Zum Parteitag wird in Kürze eine Broschüre der „Schriftenreihe“ der KPD erscheinen. Wir werden an dieser Stelle und in „Die Rote Fahne“ gesondert darauf hinweisen.

Die Genossen Rolle und Schöwitz beendeten ihren politischen Rechenschaftsbericht mit den Worten, mit dem auch diese kurze Mitteilung enden soll:

Um als Avantgarde der Partei unsere Aufgaben zu erfüllen, ist es unerläßlich, solche Eigenschaften von Kommunisten noch weiter auszuprägen, wie Klassenstandpunkt, Prinzipienfestigkeit und revolutionäre Disziplin. Damit wollen wir uns unserer Vorbilder, wie Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht, Wilhelm Pieck, Ernst Thälmann, Walter Ulbricht, Erich Honecker und andere, würdig erweisen. Tun wir deshalb alles in unserem Kampf gegen den Gegner, für die Einheit, Reinheit und Geschlossenheit unserer Reihen. Rot Front!“

 

Für das ZK:
Dr. Frank Beckmann

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