Kritik - Was will mir Die Rote Fahne mit diesem Leitartikel "Gedanken während des 1. Mai" aus 6/26 sagen?
- Details
- Kategorie: Leserbeiträge
- Veröffentlicht am Dienstag, 25. August 2026 22:47
- Geschrieben von estro
- Zugriffe: 261
Ehrlich gesagt, mir hat es fast die Schuhe ausgezogen... ich war sprachlos beim Lesen des Leitartikels in der Juni-Ausgabe 2026! Dieser "Leid-Artikel" spiegelt doch so die Hilflosigkeit, die Mutlosigkeit, ja die Agonie der Kommunisten innerhalb der KPD (und insgesamt) wider und das zu einer Zeit, wo es den Mut, die Opferbereitschaft und lebenden Geist der Kommunisten am meisten bedarf, d.h. in der heutigen Zeit, wo die bürgerliche Verblödung der Massen während der letzten 35 Jahre ihr Ziel fast erreicht hat und die objektive Gefahr besteht, daß diese verblendete Masse wieder für das Kapital in den Krieg zieht.
Das konsequente Ausblenden und offensichtliche Nichtverstehen der Lehren der kommunistischen Klassiker aber auch des Statuts der KPD kann nicht der Inhalt der Arbeit von Kommunisten sein - egal wie jung oder alt sie sind - ein Kommunist hat zu seiner Überzeugung zu stehen und sollte sich niemals wegducken. Warum hat Genosse W.S. nicht die jungen Kämpfer (200-300 in Halle) angesprochen und sie der KPD nähergebracht? Ein "Aufsiezugehen" wäre richtig gewesen. Das hat er sich aber nicht getraut, unterstützt aber einen Schulstreik an sich... Wir Kommunisten haben auch den Auftrag zur Erziehung der Jugend zu kommunistischen Idealen und da gehört es dazu, sinnvolle Wege des Widerstands aufzuzeigen, aber nicht Bildung zu verweigern. Ist das der richtige Weg, die Jugend für unsere Sache zu gewinnen, in dem sie von der Schule abgehalten wird. Hat ein genereller Schulstreik überhaupt Berechtigung; kann die Jugend nicht in ihrer Freizeit sich engagieren? Wäre es nicht sinnvoller, das ohnehin und von der Bourgeoisie gewollte, niedrige Bildungsangebot voll zu nutzen und dennoch den Mißbrauch von Schule und Erziehung durch das Kapital entgegenzuwirken. Eben aber nicht mit "Schulstreik"! Gezielte Demonstrationen, Plakate, etc. gegen Kriegsverherrlichung in Schulen, generell gegen bürgerliche Propaganda in Schulen etc.; außerhalb des normalen Schulunterrichts, organisiert von den Schülern und der Jugend - das wäre der Weg! Aber doch nicht Schule generell zu bestreiken, auch wenn es unter sogenannten linken Kräften nach meiner Meinung fälschlicherweise opportun wird, so einen Schwachsinn zu unterstützen. Wie tief kann man denn noch sinken, Bildung zu bestreiken?
Die Aktualität des Holocausts
- Details
- Kategorie: Leserbeiträge
- Veröffentlicht am Donnerstag, 10. Oktober 2024 09:30
- Geschrieben von estro
- Zugriffe: 6306
von Heinz Ahlreip
Es ist Allgemeingut einer gesellschaftswissenschaftlichen Herangehensweise an eine historische Thematik, diese als einen Entwicklungsprozeß darzustellen. Nicht so die imperialistische Berichterstattung über den ersten Jahrestag des Überfalls der Hamas am 7. Oktober 2023, in dem ein Kriegsbild sichtbar wurde, in dem es keine Zivilisten gibt. Der ‘überraschende Überfall‘ auf ein Musikfestival unter dem Codenamen “Operation Al-Aqsa-Flut“ kann nicht, wie es die bürgerlichen Massenmedien ausrichten, mit dem faschistischen Holocaust in Verbindung gebracht. Keine Palästinenserin, kein Palästinenser hat sich die Eroberung von ganz Europa zum politischen Kampfziel vorgenommen, um planmäßig in Vernichtungslagern und in Gaswagen 11 Millionen Jüdinnen und Juden auszurotten. Das war die von Reinhard Heydrich auf der Wannseekonferenz zur Endlösung der Judenfrage im Januar 1942 angegebene Liquidierungsvorgabe, über die Hälfte wurde erreicht. Gegen die faschistische Schwarzweißmalerei ist an die Aussage Lenins zu erinnern, daß der Krieg eine kunterbunte Sache sei, an der man nicht mit einer Schablone herangehen darf.
Antwort an die DRF zu dem Artikel von S. Alt „China und Rußland im (Vor-) Urteil der KO“ in der Ausgabe Jahrgang 101. NR. 4.
- Details
- Kategorie: Leserbeiträge
- Veröffentlicht am Sonntag, 09. Juni 2019 12:34
- Geschrieben von estro
- Zugriffe: 11228
Wir freuen uns, dass Genosse S.Alt mit uns in die Auseinandersetzung um die Frage des Klassencharakters der Staaten China und Rußland geht. Kritik ist für uns wichtig, um in der Diskussion weiter zu kommen. Genau solche Auseinandersetzungen verstehen wir unter dem, was wir vor gut einem Jahr als Klärungsprozess begonnen haben. Um diese und andere Frage auf wissenschaftlicher Grundlage zu klären, haben wir ein BolscheWiki (wiki.kommunistische.org) gegründet, in dem wir, aufgeteilt in sieben
Sozialistische Demokratie heißt Hausherr zu sein
- Details
- Kategorie: Leserbeiträge
- Veröffentlicht am Donnerstag, 05. Oktober 2017 10:32
- Geschrieben von estro
- Zugriffe: 15733
Betr.: Leserbrief von Peter Lachmann zu Friedrich Schorlemmer und von Matthias Krauß »Anderes Recht gleich falsches Recht?« in jW vom 02.10.2017
Mit Interesse las ich den richtigstellenden Leserbrief von Peter Lachmann zum Lügenzitat von Schorlemmer, wonach DDR-Rentner nur 140-Mark der DDR bekommen hätten und sich dankbar erweisen sollten. Meine Mutter hatte über 420,-- Mark der DDR Rente, mein Vater knapp 600,-- Mark. Die Miete im DDR-Altneubau für eine Zweieinhalbzimmer-Wohnung betrug 54,--
Weiterlesen: Sozialistische Demokratie heißt Hausherr zu sein
Bilder und Kollagen von Genosse Kurt Ehegötz
- Details
- Kategorie: Leserbeiträge
- Veröffentlicht am Montag, 18. Januar 2016 22:13
- Geschrieben von estro
- Zugriffe: 17211
Unser Genosse Kurt Ehegötz hat eine wunderbare Mappe mit von ihm persönlich handgezeichneten Bildern und Kollagen zusammengestellt, die wir euch nicht vorenthalten möchten. Wir wünschen euch viel Freude beim Betrachten dieser Kunstwerke:

Blockupy Frankfurt: Getreten, geprügelt, mit Giftgas bekämpft
- Details
- Kategorie: Leserbeiträge
- Veröffentlicht am Dienstag, 04. Juni 2013 21:44
- Geschrieben von estro
- Zugriffe: 19386
Ein Erlebnisprotokoll
Name: Axel Köhler-Schnura
Alter: 64 Jahre
Beruf: Ökonom
Engagement: Coordination gegen BAYER-Gefahren, Stiftung ethecon, Kritische AktionärInnen, Gewerkschaft, DKP
Frankfurt, Basler Platz
Samstag 01. Juni 2013
Um 10 Uhr noch recht leer, strömen bis ca. 12 Uhr zig Tausende zusammen. Wie man es von der letzten Blockupy-Großdemonstration 2012 her kennt: Bunt, laut, phantasievoll. Kinder, Jugendliche, Grauhaarige.
Von nah und fern. Sprachgewirr aus ganz Europa.
Transparente
Weiterlesen: Blockupy Frankfurt: Getreten, geprügelt, mit Giftgas bekämpft
Einsatz der Patriot-Raketen in der Türkei einem US-Drei-Sterne-General bzw. Admiral unterstellt
- Details
- Kategorie: Leserbeiträge
- Veröffentlicht am Montag, 04. März 2013 23:19
- Geschrieben von estro
- Zugriffe: 20679
Am 15. Dezember stimmte der Deutsche Bundestag mit breiter Mehrheit der Verlegung deutscher Flugabwehrraketen in die Türkei zu. Mittlerweile sind in diesem Zusammenhang laut Tageschau vom 21.1.2013 240 Bundeswehrsoldaten nebst Raketen in der Türkei eingetroffen. Der deutsche Außenminister Guido Westerwelle und auch der deutsche Verteidigungsminister Thomas de Maizie're hatten sich vorher bemüht, alle Bedenken wegen eines möglichen Einsatzes dieser Raketen als Angriffswaffen















