Für eine offene und sachliche Auseinandersetzung mit Stalin und ein offener Brief an den "RotFuchs"-Vorstand, denn zahnlose "RotFüchse" beißen nicht!

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Kategorie: Brandenburg
Veröffentlicht am Dienstag, 22. Oktober 2019 21:32
Geschrieben von LO Brandenburg
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„RotFuchs“- Förderverein e.V.
Postfach 021219
10123 Berlin
 
                                                                                                                           Frankfurt (Oder) den, 21.10.2019
 
 
 
Offener Brief an den Rotfuchsvorstand
 
 
 
Betreff: Für eine offene und sachliche Auseinandersetzung mit Stalin beim Rotfuchs
 
 
 
Lieber Rotfuchsvorstand,
liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Freunde 

Auf der letzten Rotfuchsveranstaltung, die wir am 11.10. in Frankfurt (Oder) zum Thema: „Die DDR würdigen heißt, sich dem Kampf gegen Kriegsgefahr und Rechtsentwicklung verpflichtet fühlen“ besuchten, stellte zum Ende der Veranstaltung unsere Regionalvorsitzende der KPD Genossin Noack, an den Referenten und stellvertretenden Vorsitzenden des Rotfuchsfördervereins Wolfgang Dockhorn, die Frage nach der geschichtlichen Auseinandersetzung mit J.W. Stalin. Leider lehnte Wolfgang Dockhorn die Beantwortung der Anfrage ohne weiteren Kommentar ab. 

Wir kommunistischen Mitglieder des Rotfuchsfördervereins können diese Antwort nicht nachvollziehen, meinen, dass ein so wichtiges Thema wie Stalin, heute nicht mehr einfach beiseite geschoben werden darf und muß endlich auch im Rotfuchs sachlich und vorurteilsfrei behandelt werden.

Der bei sogenannten linken, auch "ehrlichen" Kommunisten, noch tief in den Köpfen sitzende und schon wieder an die nächste Generation weitergegebene Antistalinismus, dient nicht nur der Verleumdung und Verteuflung der erfolgreichen Entwicklung der Sowjetunion unter der Führung Stalins. Der Antistalinismus ist der direkte Angriff auf den Leninismus. Lenin war es, der es nicht nur wagte den Marxismus zu propagieren und weiter zu entwickeln, nein, unter seiner Leitung siegte auch die erste sozialistische Revolution auf russischem Boden. Die Lehren von Marx und Engels fanden damit erstmalig in der Praxis ihre erfolgreiche Anwendung.

"Die Theorie wurde zur materiellen Gewalt", steht am Karl-Marx-Denkmal in Frankfurt (Oder) und damit zogen Lenin und Stalin sich den ewigen hass der Kapitalistenklasse zu. Sie stießen das Tor, in eine neue Welt so weit auf, dass alle Arbeiter weltweit sehen konnten, dass ein Leben ohne Kapitalisten möglich ist. Darum also die lügen, Verleumdungen und Verdrehungen der Wahrheit um die Person des Genossen Stalin.

Liebe Genossinnen und Genossen, der Marxismus ist keine starre, sondern eine durchaus lebendige Wissenschaft, wir Kommunisten daher verpflichtet, uns immer wieder neues Wissen anzueignen und wenn erforderlich altes neu zu überdenken. Nur so können heute die richtigen und notwendigen Schlußfolgerungen für den weiteren polit. Kampf gezogen werden, um die proletarische Revolution zum Sieg zu führen. Antistalinismus ist Antikommunismus, wer das nicht begreift oder gar will, bleibt unweigerlich den politischen Kampferfordernissen unserer Zeit zurück und spielt damit am Ende, nur dem gemeinsamen Klassenfeind in die Hände. 

Wir schlagen daher vor, Genossen Michael Kubi, zu diesem Thema als Referenten einzuladen. 
Außerdem gibt es einige sehr gute neue und vor allem auch ältere lesenswerte Bücher zum Thema Stalin und der Sowjetunion aus dieser Zeit und die Genossen werden bestimmt noch die einen oder anderen Bücher kennen. Folgende Bücher würden wir empfehlen, es gibt sie zu kaufen in Buchläden, Bibliotheken, Antiquariaten zu kaufen oder auch als kostenlose PDF Datei im Internet. 

01. Ludo Martens, „Stalin anders betrachtet“
02. Gerald Schnehen, „Stalin Biographie“ 
03. Grover Furr, „Chruschtschows lügen“ 
04. Michael Sayer und Albert E. Kahn, „Die große Verschwörung“ 
05. Lion Feuchtwanger, „Moskau 37“ 
06. Henri Barbusse, „Stalin, eine neue Welt“
07. Geschichte der KPdSU(B) - kurzer Lehrgang 
08. Michael Kubi, „Die Sowjetdemokratie und Stalin“ und „Zur Geschichte der Sowjetunion“ 
09. Prof. Dr. phil. Domenico Losurdo, „Stalin - Geschichte und Kritik einer schwarzen Legende“
10. Kurt Gossweiler, „Die Taubenfuß-Chronik“ sowie „Wie konnte es geschehen“ in 3 Bänden 
 
 
Mit kommunistischen Grüßen, Jens Röstel.
Mitglied im Vorstand der Rotfuchs Regionalgruppe Frankfurt (Oder)
und Mitglied der KPD Regionalorganisation Oder/Spree